Matratzenarten

Wie finde ich die beste Matratze?

Beim Matratzenkauf kann man aus einer Vielzahl unterschiedlicher Modelle entscheiden. Die Frage welche die beste Matratze ist kann pauschal nicht beantwortet werden.  Wir möchten dir die verschiedenen Matratzenarten hier näher bringen. Du kannst dann selbstständig entscheiden welche Matratze die deiner Meinung nach beste Matratze ist. Meinungen dazu findest du auch noch auf anderen Seiten, die sich mit dem Thema Babymatratzen beschäftigen.
Man unterscheidet folgende 4 Arten von Matratzen:

Kaltschaummatratze 

beste matratze

Kaltschaummatratzen sind unter den Babymatratzen am häufigsten vertreten. Sie können sich ideal den Bedürfnissen von Babys anpassen, sind problemlos zu reinigen und sind noch dazu luftdurchlässig. Diese Luftdurchlässigkeit kommt aufgrund zahlreicher kleiner Luftkanäle im Kern der Matratze.
Kaltschaummatratzen erfüllen zudem hohe Hygienestandards, bieten kaum Angriffsfläche für Bettwanzen, Flöhe und anderes Ungeziefer.

Beim Kauf einer Kaltschaummatratze ist des weiteren zu beachten, ob das Produkt schadstoffgeprüft ist. Vor der erstmaligen Benutzung empfiehlt es sich außerdem die Matratze mindestens 24 Stunden lang zu lüften, da oftmals ein chemischer Geruch vorliegen kann. Dieser Geruch ist nicht schädlich. Er kann aber zumindest unangenehm sein und wiederum einem ruhigen Schlaf im Wege stehen.

Die Matratze sollte zumindest 10cm hoch sein, um dem Baby ausreichend Halt und Stabilität gewährleisten zu können, beispielsweise wenn es in der Nacht im Bett aufsteht. Optional kann eine Matratze mit spezieller verstärkter Trittkante erfordert werden.

Die Babymatratze Dr. Lübbe Air Premium konnte im Babymatratzen Test als beste Matratze für Babys überzeugen. Der Testsieger bietet ein umfassendes Gesamtpaket und ein ausgezeichnete Preis – Leistungsverhältnis.

  • einfach zu reinigen
  • Hygiene
  • passt sich an den Körper an
  • kaum Angriffsfläche für Ungeziefer
  • sehr luftdurchlässig

Nachteile:

  • möglicherweise unangenehmer Geruch zu Beginn (lüften!)
  • Schwitzen durch Wärmeisolation möglich

federkernmatratzeWie der Name schon vermuten lässt, bestehen Federkernmatratzen aus einem Kern mit vielen Stahlfedern. Diese Stahlfedern können für sich wiederrum in diverse Kategorien unterteilt werden, welche sich geringfügig voneinander unterscheiden. Wesentliche Unterschiede sind vor allem in der Elastizität der Federn feststellbar. Wie elastisch eine Matratze ist erkennt man daran, wie sehr man in die Matratze einsinkt wenn man Druck auf sie ausübt.

Für Babymatratzen, aber auch für andere Matratzen allgemein ist es ratsam auf Modelle mit möglichst elastischen Federn zu setzen, da sich diese der Passform des Körpers besser anpassen können. Somit stützen sie diesen erheblich besser und verleihen bessere Stabilität.

Der wesentliche Pluspunkt einer Federkernmatratze liegt in der Durchlüftung. Schweiß und Feuchtigkeit sammeln sich zwar in der Matratze, diese können durch die Luftpolster im inneren der Matratze schnell nach außen abtransportiert und abgegeben werden. Allerdings wird die Schnellreinigung damit erschwert, auf eine Reinigung in der Waschmaschine hat es allerdings keinen Einfluss.

Vorteile:

  • passt sich an Körper an
  • Durchlüftung durch Luftpolster
  • günstig
  • langlebig

Nachteile:

  • nicht gut geeignet für Allergiker
  • hohes Eigengewicht 
  • anfällig Vertiefungen zu bilden

Latexmatratze

Latexmatratzen bestehen im Normalfall aus einem Mix von natürlichem und synthetischen Latex, wobei es auch Modelle gibt, die nur auf einen synthetischen oder einen natürlichen Latexkern aufgebaut sind. Ein wesentlicher Pluspunkt von Latexmatratzen ist ihre gute Hygiene, weshalb sie auch für Allergiker geeignet sind. Ungeziefer haben es schwer beim Befall einer solchen Matratze!
Diese besondere Hygiene ist vor allem dadurch möglich, weil die Matratze kaum Flüssigkeiten aufsaugt und so Ungeziefer keinen Nährboden bietet.

welche matratze

Bei der Latexmatratze ist allerdings darauf zu achten, dass sie nicht zu weich ist. Sollte dies der Fall sein sinken Babys oft ein, was wiederum nicht förderlich für einen gesunden Schlaf ist. Vor allem für Babymatratzen hat sich daher eine Alternative zur Latexmatratze, die latexierte Kokosmatratze durchgesetzt. Diese verbindet die positiven Komponenten von Latex mit einer erhöhen Stabilität und Belastbarkeit.
Desweiteren ist die Latexmatratze einfach zu reinigen.

Vorteile:

  • einfach zu reinigen
  • Hygiene
  • weist Feuchtigkeit problemlos ab
  • kein Nährboden für Ungeziefer

Nachteile:

  • sehr teuer
  • möglicherweise zu weich für Babys (aufpassen!) 

Naturfasermatratze

 

härtegrad matratzeNaturfasermatratzen bestehen, wie der Name schon sagt, aus Naturfasern. Diese Naturfasern können entweder tierischer oder pflanzlicher Art sein. Tierische Fasern, die sich vor allem bei den Babymatratzen hoher Beliebtheit erfreuen sind beispielsweise Schafswolle, Alpakahaar, Ziegenwolle oder auch Rosshaar. Im pflanzlichen Bereich sind Hanf und Kokos am weitesten verbreitet.

Jeder Naturfasertyp zeichnet sich durch gewisse Vor- und Nachteile aus. Kokos beispielsweise ist besonders Resistent gegenüber Keimen und Krankheitserregern und passt sich auch dem Körper gut an, jedoch muss man für solche auch tief in die Tasche greifen.

Babymatratazen aus Naturfasern kommen nahezu ohne den Gebrauch von chemischer Substanzen aus. Schadstoffe sind in diesen Matratzen daher kaum enthalten. Schwieriger erweist sich bei Naturfasermatratzen die Pflege, die meisten Modelle sind nicht für die Waschmaschine geeignet. Flüssigkeiten wie Schweiß sammeln sich in den Naturfasern und können nur trocknen wenn regelmäßig gelüftet wird, ansonsten begünstigt man die Schimmelbildung.

Naturfasermatratzen sind eher die Neuheit auf dem Markt. Daher blicken Einige diesen Naturfasermatratzen mit Skepsis entgegen, für andere ist es die beste Matratze. Daher zeigt sich: Jeder hat andere Vorstellungen von der besten Matratze.

Vorteile:

  • Allergikereignung vorhanden
  • viele Vorteile von Naturfasern
  • keine oder kaum chemische Substanzen enthalten
  • nachhaltige Materialien

Nachteile:

  • sehr teuer
  • pflegeintensiv
  • Flüssigkeit kann nicht entweichen